Das waren sie wieder, drei Tage voller Party, Cosplay, Filmpark, Konzerte und Co.
Natürlich waren wir auch dieses Jahr wieder auf der Anime Messe Babelsberg und freuen uns, euch hier berichten zu können, was wir alles erlebt haben.
Das Wetter hätte für eine Convention, die zu großen Teilen draußen stattfindet, nicht besser sein können. Für eine kleine Abkühlung sorgten der Panama-Kanal und das 4D-Kino des Filmparks.


Auch der Brunnen in den Gärten des kleinen Muck wurde von dem einen oder anderen Cosplayer zur Erfrischung und als Fotolocation genutzt.

Allgemein bot der Filmpark wieder viele unterschiedliche Locations, die sich perfekt für Fotoshootings eigneten. Neben den Themenbereichen des Parks (Mittelalter, Western, Postapokalypse etc.) gab es auch die SnapFactory, ein Gebäude mit verschiedenen kleinen Kulissen speziell für Fotos.








Die Händler waren zusammen mit einem Teil der Künstler- und Fanstände in der Metropolis-Halle untergebracht. Die Auswahl war vielfältig, die Preise con-typisch.
Im Filmpark selbst befanden sich noch der Bring and Buy sowie der zweite Teil der Künstler- und Fanstände in der Caligari-Halle.
Das Matsuri, das sich entlang der Allee des Filmparks zog, wirkte im Vergleich zu den letzten Jahren leider etwas kleiner. Neben klassischen Matsuri-Spielen gab es auch ein paar Händlerstände und die meisten Essensstände waren ebenfalls hier zu finden.
Der TCG-Bereich lag direkt neben dem Sweet Heaven Maidcafé.
Diesen Bereich hätte man in der Form fast weglassen können, er bestand nur aus einem kleinen Raum mit zwei bis drei Tischen und bot nicht einmal genug Platz für Turniere.
Das Maidcafé hingegen war wieder ein kleines Highlight: nette Maids, leckerer Kuchen und richtig guter Kaffee.
Im Prinz Eisenherz befand sich der Games Room. Auch dieser wirkte im Vergleich zu den Vorjahren etwas abgespeckt, vermutlich, weil die Bühne dort relativ viel Platz eingenommen hat.
Auf der Event-Stage gab es verschiedene kleine Wettbewerbe, Talkrunden und Gaming-Turniere.
Die Bühne im Vulkan sowie die Bühne im Festsaal teilten sich die Show- und Tanzgruppen sowie die Bands. Zusätzlich fanden im Festsaal Highlights wie der AMV-Contest und die Cosplay-Wettbewerbe statt. Auf der Vulkan-Bühne gab es darüber hinaus unter anderem ein Showkochen und eine Kendo-Vorstellung.
Zu den Highlights gehörten auf jeden Fall Omoshiro mit ihrem Stück „That One Time I Got Isekaied Into A Video Game And Skipped The Tutorial“, der Auftritt von NANO sowie BUNNYxPUP in Concert.
Der Freitag endete mit einer Anime-Disco samt DJ, der Samstag mit einem wirklich wunderschönen Feuerwerk.



Allgemein bot die Convention angenehm viele Möglichkeiten zum Hinsetzen, um sich mal ein paar Minuten aus zu ruhen, die Helfer waren alle hilfsbereit und freundlich.
Auch wenn die Messe mit rund 110 € für drei Tage nicht gerade günstig war, konnte man doch sehen, wohin das Geld floss: Stargäste aus Japan, der Zugang zum Filmpark, die Anime-Disco und das Feuerwerk waren alle im Preis inbegriffen und kosteten nichts extra.
Wir freuen uns definitiv schon auf die Anime Messe 2026.