Anime Messe 2017 – Das Kino mit der Musik

Forsetzung ? und dann nicht einmal von George Lucas? Kann das denn gut gehen ? Nicht jedem gefällt jede Forsetzung. Dies betrifft nicht nur Filme, sondern auch Spiele und in Deutschland mittlerweile auch Conventions. Die Anime Messe ging Mitte Juni diesen Jahres in die zweite Runde. (Unseren Eindruck von der Ersten findet ihr Hier.)

Wir waren natürlich vor Ort und präsentieren euch unsere Eindrücke von der recht jungen Veranstaltung. Die Veranstaltung selbst wird euch hierbei präsentiert von dem Anime Kultur Verein aus Berlin. Unterstützt durch die diversen Partner und mit dem Ziel etwas auf die Beine zu stellen das sich zeigen lassen kann. Das man hier aus dem ersten Jahr mit einer aufsteigenden Tendenz herausging, zeigte schon der notwendige Schritt die Location zu wechseln. Damit man die steigenden Besucherzahlen besser versorgen kann.

Cosmos – ehemaliges Kino, jetzt Veranstaltungsort

Der neue Ort wirkte dabei Runder. Das ist an diesem Punkt sogar Wortwörtlich gemeint. Das Cosmos, ein ehemaliges Kino, hat mit seinem runden Aufbau etwas das dem Charakter der Messe an sich zugute kommt. In der Mitte der Saal mit der Hauptbühne. Drumherum ein Gang mit vielen abgezweigten Räumen. Von dem Ein Gang abging mit einem Kinoraum. Die Bühne war dabei sehr gut belüftet, was im Sommer bei einer solchen Veranstaltung keine Selbstverständlichkeit ist. Alleine hier hat sich der neue Veranstaltungsort bereits gelohnt.

Insofern konnte man beruhigt den ganzen Tag dort verbringen ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Der Gang war dagegen das Gegenteil. Den restlichen Raum hat man dann für Händler, ein Gamingbereich sowie eine zweite Bühne genutzt. Dabei hat man einen Teil der Händler in den Gang gelegt. Was zu einem Durchlauf geführt hat, der eben auch die Wärme gefördert hat. Insgesamt aber eine Verbesserung  zum Vorjahr. Man fühlte  sich bei weitem nicht so eingeengt, wie es im vorigen Ort schon mal passieren konnte.

Letztes Jahr hoben wir hervor, dass die Messe mit dem hohen Anteil an Auftritten die auch aus der musikalischen Richtung kommen, etwas hat das es in der Spezialisierung in unseren Raum eher selten ist. Das man durch den größeren Platz auch mehr Händler anziehen konnte, ist etwas das ich durchgehend nicht zwingend positiv beurteilen kann. Hier kann man an der Stelle sicherlich argumentieren, dass wenn man mit dem aktuellen Programmpunkt nicht soviel anfangen kann, man die Zeit nutzen kann, das ein oder andere Goodie zu erwerben. Jedoch finde ich das man aufgrund der Zentralisierung des umliegenden Ganges, sowie des Angebots das Gefühl bekam, dass es außerhalb der Bühne eben nur Händler gibt.

Nichtsdestotrotz ist das Angebot ein doch eher an musikalisch orientierte Animefans gerichtet. Mit Vocaloid sowie asiatischen Stars hat man etwas worauf sich viele freuten. Das sich dies in den Ticketpreisen widerspiegelt, ist dabei nichts ungewöhnliches. Auch letztes Jahr hatte man mit etwas teureren Tickets, im Vergleich zu anderen Conventions, zu tun.

Man hat hier wichtige Schritte geschaffen und gezeigt, dass man mit jedem Jahr aus den gemachten Erfahrungen lernen kann. Sicherlich wird man dies für das folgende Jahr noch fortsetzen. Mag man den Posts in den sozialen Medien folgen, so hat die Community schon den Wunsch nach einer Anime Messe 2018 geäußert.

Quelle AnimeMesseBerlin