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Fire Emblem Echoes Review

Das Nintendos Spielepolitik neben diversen Neuerscheinungen auch immer einen Schwung Neuauflagen beinhaltet, ist nun kein Geheimnis. Neben diversen Remakes von alten Zeldaspielen oder Pokémon, stehen mittlerweile auch ältere Konsolen im Fokus. Nintendos neuester Ableger dieser Politik stellt Fire Emblem dar. Mit Fire Emblem Echoes: Shadow of Valentia kommt der 15. Ableger der Serie in die Läden. Gleichzeitig ist es aber auch der zweite Teil. So das man hier einen Mix aus neuerer Grafik und Spielelementen und Story von 1992 erwarten dürfte.

Für diejenigen die Fire Emblem nicht kennen: Bei dieser Spielereihe handelt es sich um ein rundenbasiertes Rollenspiel. Es ist also im Prinzip in etwa wie bei Schach. Nur das man all seine Figuren ziehen kann und das diese Erfahrung bekommen. Bei Genügend Erfahrung kann eine Figur auch Ihre Klasse wechseln. Zudem ist Fire Emblem im Fantasy Mittelalter angesiedelt. So das man sich mit Schwert und Magie der Feinde entledigt.

Dieses Spielprinzip ist jetzt schon seit 27 Jahren in etwa das Gleiche. Nintendo, beziehungsweise Intelligent System als Entwickler, versuchen dabei immer wieder neue Elemente einzubringen die frischen Wind mit sich bringen sollen. So wie das Verbinden von Einheiten, was es in Awakening und Fates gibt. Bei Fire Emblem Echoes hat man sich auf das Prinzip des zweiten Teils verständigt und daher die Neuerungen alle komplett Außen vorgelassen. Gaiden, das Originalspiel, fällt dabei mit mehreren Aspekten völlig aus der Reihe. Neben den nicht-existenten Waffenvorteilen, haben Waffen Ihre ganz persönlichen Fähigkeiten die Sie nach genug Erfahrung auf den Charakter übertragen.

Worum geht in Echoes jetzt denn genau?

Stellt euch vor Ihr würdet in einem Dorf im Mittelalter leben und habt in euren kindheitstagen eine Freundin gehabt die aus Sicherheitsgründen fortgebracht werden musste. Seitdem trainiert Ihr mit eurem Großvater den Schwertkampf, aber das Dorf verlassen dürft Ihr nicht. Als Ihr gebeten werdet in einer Zeit, wo der Adel mehr oder weniger das Volk tyrannisiert, einer Art freien Armee beizutreten. Ist euer Gefühl nach höherem zu streben so stark, dass ihr euch der Gefahr stellt einen kontinentalen Krieg eines Tages führen zu müssen. Im Laufe des Abenteuers begegnet ihr dann einigen Charakteren, denen ihr helfen müsst oder die sich euch anschließen möchten.

Echoes versucht dabei sich mehr an die alteingesessenen Fans zu orientieren und Neulingen ebenso etwas zu bieten. Neben dem klassischen Modus, wo eure Toten Einheiten auch für immer Tod bleiben, gibt es auch einen entspannten Modus, bei der besiegte Einheiten, wieder am Ende des Kampfes für euch zur Verfügung stehen. Das Fähigkeitensystem der letzten Teile wurde dabei auch komplett auf die Waffen verlagert. So können eure Waffen Erfahrung bekommen und Fähigkeiten freischalten.

Kämpfe erreicht ihr dabei bequem über die Karte. Entweder als Scharmützel oder indem ihr einen der Verliese betretet. In letzterem könnt ihr eurem Forscherdrang nachgehen und neben dem Kämpfen auch Schätze finden. Dieses Auflockern vom ständigen Kämpfen ist eine willkommene Abwechslung. Die Verliese sind dabei keine komplexen Labyrinthe wie man sie aus Rollenspielen kennt, die darauf spezialisiert sind, aber sie sind für den europäischen Fan, der so etwas zum ersten Mal in einem Fire Emblem erlebt, etwas neues.

Fire Emblem Echoes: Shadow of Valentia präsentiert sich in einem klassischen Look mit jeder Menge liebevoll gestalteter Charaktere, einer fesselnden Story und einem frischen System in altbekannten Traditionen. Nintendo erschafft hier ein Port eines 25 Jahre alten Spiels, das im Original das Land der aufgehenden Sonne nie verlassen hatte. Wer etwas mit rundenbasierter Strategie anfangen kann findet hier einen Pflichtkauf für den Nintendo 3DS.

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