Sword Art Online: Fatal Bullet – Review

Sind Euch die anderen SAO Spiele zu Fantasy-lastig? Dann ist Fatal Bullet womöglich Euer Ding!

In Sword Art Online: Fatal Bullet erstellt man seinen eigenen Spielcharakter mit einem Charaktereditor, in dem man sowohl eine männliche als auch weibliche Figur mit Einstellungsmöglichkeiten wie Körpereinstellungen, Augen- und Haarfarben und noch einigen anderen Möglichkeiten erstellen kann. Man kann auch bis auf den Namen und das Geschlecht nachträglich noch Änderungen vornehmen, also keine Sorge an die, die sich doch noch um entscheiden wollen.

Die Reise des erstellten Charakters beginnt genau passend zu einem neuen Update im Spiel, durch welches man zu Beginn schon an eine bislang unbekannte Waffe und später zusätzlich mit etwas Anfängerglück an einen seltenen KI-Begleiter gerät, was sich schnell im fiktiven VRMMO Gun Gale Online (GGO) herumspricht und man so unter den Spielern an etwas Berühmtheit gewinnt. Dies hat sowohl positive als auch negative Aspekte.

Jedoch ist man nicht alleine und findet schnell potentielle Teamkameraden, welche sowohl aus bereits bekannten Charakteren wie Kirito, Asuna & Co, als auch aus neuen Charakteren wie Kureha, einer Kindheitsfreundin, welche den Protagonisten erst dazu gebracht hat GGO auszuprobieren, bestehen. Insgesamt gibt es 20 potentielle Teamkameraden, auf die man trifft.

Das Spiel bietet seitens Steuerung eine mächtige Zielunterstützung an, welche dem Spieler ermöglicht lediglich in die Richtung der Gegner zu sehen, um sie anzuvisieren und treffen zu können. Diese ist jedoch abstellbar. Es gibt insgesamt neun Waffenarten, welche sich aus folgenden zusammenstellen: Handfeuerwaffen, Maschinenpistolen, Schrotflinten, Sturmgewehren, Gatling-Geschützen, Scharfschützengewehren, Granatenwerfern, Kombinationswaffe aus Pistole und Schwert und zu guter Letzt Schwertern. Diese Waffen sind mit den passenden Materialien auch aufrüstbar.

Natürlich gibt es neben den Waffen auch Kostüme, Gadgets (Granaten, Erste-Hilfe-Kits, etc.) und Zubehör wie Schmuck oder Kopfbedeckungen.

Auch den Charakter selbst kann man mit Punkten, die man durch Level-Ups bekommt, individuell gestalten. So kann man diese in Statuswerte wie z.B. Stärke, Vitalität, Beweglichkeit,  Glück und mehr oder in Fertigkeiten investieren. So kann man auch Charakter-Builds wie z.B. Angreifer, Zerstörer, Scharfschütze und mehr, erstellen und speichern.

Und wem das noch nicht genügt, kann auch die Entwicklung, Ausrüstung und das Verhalten des KI-Partners beeinflussen.

Zudem sollte man gut auswählen, mit welchen Charakteren man Einsätze bestreitet, denn so kann man die Beziehungen zu ihnen aufbauen, wodurch man individuelle Ereignisse als auch sogar das Spielende beeinflussen kann.

Die Einzelspieler-Kampagne beträgt ca. 30-40 Stunden und bietet neben Storymissionen auch zahlreiche Jagd-, Neben-, Spezialgegner- und Schatzssuche-Quests.

Aber auch einen Mehrspielermodus gibt es, in dem man PvE- oder PvP-basierte Bosskampf-Kurzeinsätze bestreiten kann.

Fazit

Während in anderen Ablegern wie Sword Art Online: Hollow Realization oder Sword Art Online: Lost Song Fantasy im Vordergrund steht, sind bei Sword Art Online: Fatal Bullet Sci-Fi-Elemente und Schusswaffen der Star. Die Waffen und Charaktere lassen sich beeinflussen und modifizieren und Beziehungen zu den simulierten Mitstreitern vertiefen. Die Story und Inszenierung halten da nicht ganz so mit. Zudem steht der Grind-Faktor steht sehr im Vordergrund beim Spielen. Die Vorgänger des Spiels wirken besser geschliffen.